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Im Sommer verbrachte ich ein paar Tage in Dresden. Wir residierten in Radebeul in der Villa Sorgenfrei, wo uns jeder Wunsch von den Lippen abgelesen wurde. Morgens frühstückten wir zu klassischen Klängen auf der liebevoll hergerichteten Terrasse und zur Nacht speisten wir bei warm schimmerndem Kerzenlicht in königlicher Atmosphäre. Schliesslich war es früher die Sommerresidenz eines Adligen.Eines Vormittags entschlossen wir uns kurzfristig, der Gläsernen Manufaktur, der Endproduktionsstätte des legendären Premiumwagens Phaeton, im Zentrum Dresdens, einen Besuch abzustatten. Die nette Dame an der Hotelrezeption (sie musste kurzzeitig den Hund des Besitzerehepaars hüten, welcher gerne die Gäste anknurrte...) rief dort für uns...

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Liebe Kunden, vielleicht hatten Sie mal wieder das Pech vor meiner verschlossenen Ladentüre zu stehen, diesmal mit einem Vermerk, dass ich gerade im Ausland verweile. Wenn dem so ist, tut es mir leid, und ich möchte Sie an dieser Stelle gerne dafür an ein paar Erlebnissen meiner Reise teilhaben lassen, die für den Ladenzettel „verantwortlich“ war. (Dasselbe gilt natürlich auch für alle Besucher meine Homepage, die gerne lesen oder sich für die wichtigen Momente ihrer Mitmenschen interessieren.) Also, es war einmal.... meine Schwester Gabriele, die es sich quasi von heute auf morgen in den Kopf setzte in Sri Lanka heiraten zu wollen....

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Arge Frisuren, liebe Leser, ja solche hatte ich schon einige. (Komisch, dass man dies erst immer weit im Nachhinein feststellt...Anmerkung der Redaktion, äh Textverfasserin) Dieses Phänomen fing bereits als Kind an, schlängelte sich durch meine Teenie-Zeit und gipfelte wohl am heutigen Tag. Seit langem kaum Sonne, der Winter wollte nicht weichen, da kam mir die glorreiche Idee einer kurzfristigen temporären Frisurenveränderung. Ich hatte meinen Sleek-Look satt, und stapfte zielstrebig und voller Energie zum Frisör meines Vertrauens. Wie immer herrschte dort eine lebendige Geschäftigkeit, die einen Hauch von Erfolg und Luxus verströmte, und auf jeden, der sich dort einfand, übertrug.Ich hatte...

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Kürzlich machte ich es mir in der Stadt so richtig bequem, das Wetter war herrlich, die Leute gutgelaunt, ha wenn dies kein Moment ist, um in einem hippen Strassencafé einen Espresso zu schlürfen. Ich führte gerade die kleine, heisse Tasse zum Mund und hatte schon den verführerisch typisch bitter herben Duft in der Nase, als ich aus dem Augenwinkel einen Bekannten daher laufen sah. Mensch, der sieht immer noch gleich aus, denke ich mir im Stillen. Seit zig Jahren die gleiche sportliche Figur, kaum Falten, kein Haar weniger, ja dieser Kerl scheint wirklich Glück zu haben! Wie er mir gleich...

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